Warum es für mich keinen Blackfriday gibt. MOLIRI Heike Burch

Warum es für mich keinen Blackfriday gibt.

Warum es für mich keinen Blackfriday gibt.
Ich möchte, wenn ich eine Dienstleistung oder ein Produkt kaufe, diese ebenso wertschätzen wie ich erwarte, in meiner Arbeit wertgeschätzt zu werden. Deswegen gibt es für mich keinen BlackFriday. • • •
Seit Jahren schon nervt mich dieser BlackFriday. Heute jedoch muss ich mal dazu etwas schreiben.
Zuerst einmal: ich habe seit etwa 15 Jahren an keinem meiner Preise mit mir handeln lassen.
Warum?
Weil ich das, was ich anbiete, sehr wohl kalkuliert habe.
Weil meine Kunden mir vertrauen können, dass der Aufwand und der Tagessatz in der Offerte richtig sind.
Weil meine und die Arbeit meines Teams einen Wert hat. Einen nicht berechenbaren und einen berechenbaren. Wir arbeiten mit neuer, zuverlässiger Technik, wir haben Familien, wir müssen zu den Kunden reisen, wir bilden uns weiter, wir testen, pröbelen und kundschaften für die Kunden die Publishing-Welt aus. Wir optimieren unsere Arbeit. Und wir arbeiten ordentlich, zuverlässig und supergern für unsere Auftraggeber, ich nenn sie auch gern Partner. • • •
Genau deshalb haben wir einen Wert. Und der steht fest, in meinen Offerten als Zahl, in Gedanken auch als der «sogennannte» Mehrwert, der oftmals nicht beziffert werden kann. • • •
Also warum sollte ich da handeln, wenn doch alle Seiten genau das als Richtig empfinden? • • •
Und nun zum BlackFriday. Neben dieser unfassbaren Kauflust und Resourcenverschwendung steht der Geiz-Tag auch für die Wahrnehmung in der Gesellschaft von Werten. Und eben nicht nur über die Werte, die ich bereit bin auszugeben. Sondern eben auch das, was ich mir selbst wert bin.
Bei allen Produkten und Dienstleistungen, die ich mir kaufe oder buche möchte ich spüren, dass der Anbieter mir, wie ich oben beschrieben habe, weiss, was er tut. Und ich möchte nicht das Gefühl während des gesamten Jahres haben, dass er mich da ausnimmt und an einem einzigen Freitag ordentlich kalkuliert. Das schmerzt mein Werte-Empfinden ganz ordentlich. Und ich verweigere, wenn ich kann, diese unternehmerische Haltung.
#noblackfriday #wertschätzung

Nov 22, 2019 @ 12:17

View this post on Instagram

Warum es für mich keinen Blackfriday gibt. Ich möchte, wenn ich eine Dienstleistung oder ein Produkt kaufe, diese ebenso wertschätzen wie ich erwarte, in meiner Arbeit wertgeschätzt zu werden. Deswegen gibt es für mich keinen BlackFriday. • • •  Seit Jahren schon nervt mich dieser BlackFriday. Heute jedoch muss ich mal dazu etwas schreiben. Zuerst einmal: ich habe seit etwa 15 Jahren an keinem meiner Preise mit mir handeln lassen. Warum?  Weil ich das, was ich anbiete, sehr wohl kalkuliert habe.  Weil meine Kunden mir vertrauen können, dass der Aufwand und der Tagessatz in der Offerte richtig sind.  Weil meine und die Arbeit meines Teams einen Wert hat. Einen nicht berechenbaren und einen berechenbaren. Wir arbeiten mit neuer, zuverlässiger Technik, wir haben Familien, wir müssen zu den Kunden reisen, wir bilden uns weiter, wir testen, pröbelen und kundschaften für die Kunden die Publishing-Welt aus. Wir optimieren unsere Arbeit. Und wir arbeiten ordentlich, zuverlässig und supergern für unsere Auftraggeber, ich nenn sie auch gern Partner. • • •  Genau deshalb haben wir einen Wert. Und der steht fest, in meinen Offerten als Zahl, in Gedanken auch als der «sogennannte» Mehrwert, der oftmals nicht beziffert werden kann. • • •  Also warum sollte ich da handeln, wenn doch alle Seiten genau das als Richtig empfinden? • • • Und nun zum BlackFriday. Neben dieser unfassbaren Kauflust und Resourcenverschwendung steht der Geiz-Tag auch für die Wahrnehmung in der Gesellschaft von Werten. Und eben nicht nur über die Werte, die ich bereit bin auszugeben. Sondern eben auch das, was ich mir selbst wert bin. Bei allen Produkten und Dienstleistungen, die ich mir kaufe oder buche möchte ich spüren, dass der Anbieter mir, wie ich oben beschrieben habe, weiss, was er tut. Und ich möchte nicht das Gefühl während des gesamten Jahres haben, dass er mich da ausnimmt und an einem einzigen Freitag ordentlich kalkuliert. Das schmerzt mein Werte-Empfinden ganz ordentlich. Und ich verweigere, wenn ich kann, diese unternehmerische Haltung. #noblackfriday #wertschätzung

A post shared by MOLIRI. Heike Burch (@moliri.heikeburch) on