diese zeit macht eines so klar wie noch nie wir koennen nichts kontrollieren rein gar nichts und je

Diese Zeit macht eines so klar wie

Diese Zeit macht eines so klar wie noch nie: Wir können nichts kontrollieren, rein gar nichts! Und je eher wir das kapieren, desto eher können wir entspannen.
Ob die Kids jetzt blöde Aufgabenblätter machen, was ihnen keinen Spass macht (und ich den Sinn dieser Übung bezweifle) oder sie mal austesten, wieviel Platz 100g Mehl im Vergleich zu 100g Popcorn beanspruchen spielt die entscheidende Rolle.
Ob die Kids lernen lernen oder nur netflixen macht den Unterschied.
Ob wir an allem Alten festhalten oder einfach mal alles loslassen (und ja, auch alle Regeln dürfen mal überdacht werden, einfach alle!) und es uns dann viel besser geht, das ist wichtig. Und wir haben noch nie nie nie die Möglichkeit in dieser Grössenordnung “geschenkt” bekommen.
Wir sind immer Todo-, Einkaufs- oder Kontenlisten, überhaupt allen Listen, und vollen Kalendern hinterher gehechelt und haben sogar daran Freude gehabt, ja, sogar stolz davon erzählt. Aber das ist es nicht, was uns als Menschen ausmacht. Das mit dem Herzen sehen, fühlen, hören ist es, was uns ausmacht. Das haben wir mehrheitlich verlernt.
Diese Kontrollmechanismen haben uns Sicherheit gegeben. Oder besser gesagt, vorgegaukelt. Wir konnten uns an ihnen orientieren, fanden halt. Das ist auch bis zu einem bestimmten Punkt wichtig und richtig, aber wenn Kontrolle der einzige Anker für uns ist, kommen wir jetzt mit der Flexibilität (oder gern auch Chaos genannt) nicht zurecht.

Lasst uns die Welle surfen.
Was ich meine mit der Welle surfen: Hat jemand schon jemals eine ToDo-Liste beim Surfen gehabt? Man muss das nehmen was kommt. Jede Welle ist anders. Die Kernkompetenz beim Surfen ist nicht das Surfen sondern das sich anpassen können auf alles, was kommt. Dass man das üben muss, ist klar. Und dass es nicht immer einfach ist, ist mir bewusst. Und dass es Schmerzen verursacht, ja, auch das wird sein.

Aber übertragen auf jetzt: es gab nie eine bessere Zeit als heute!

Und wenn man das Loslassen übt, kann man gleich noch den Perfektionismus mit entsorgen. Der macht nämlich alles kaputt, der fiese Typ! Der macht, dass wir uns schlecht fühlen. Der macht, dass wir uns stressen. Er lässt auch nicht die wunderbaren Zufälle zu.

Mrz 27, 2020 @ 09:51

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Diese Zeit macht eines so klar wie noch nie: Wir können nichts kontrollieren, rein gar nichts! Und je eher wir das kapieren, desto eher können wir entspannen. Ob die Kids jetzt blöde Aufgabenblätter machen, was ihnen keinen Spass macht (und ich den Sinn dieser Übung bezweifle) oder sie mal austesten, wieviel Platz 100g Mehl im Vergleich zu 100g Popcorn beanspruchen spielt die entscheidende Rolle. Ob die Kids lernen lernen oder nur netflixen macht den Unterschied. Ob wir an allem Alten festhalten oder einfach mal alles loslassen (und ja, auch alle Regeln dürfen mal überdacht werden, einfach alle!) und es uns dann viel besser geht, das ist wichtig. Und wir haben noch nie nie nie die Möglichkeit in dieser Grössenordnung "geschenkt" bekommen. Wir sind immer Todo-, Einkaufs- oder Kontenlisten, überhaupt allen Listen, und vollen Kalendern hinterher gehechelt und haben sogar daran Freude gehabt, ja, sogar stolz davon erzählt. Aber das ist es nicht, was uns als Menschen ausmacht. Das mit dem Herzen sehen, fühlen, hören ist es, was uns ausmacht. Das haben wir mehrheitlich verlernt. Diese Kontrollmechanismen haben uns Sicherheit gegeben. Oder besser gesagt, vorgegaukelt. Wir konnten uns an ihnen orientieren, fanden halt. Das ist auch bis zu einem bestimmten Punkt wichtig und richtig, aber wenn Kontrolle der einzige Anker für uns ist, kommen wir jetzt mit der Flexibilität (oder gern auch Chaos genannt) nicht zurecht. Lasst uns die Welle surfen. Was ich meine mit der Welle surfen: Hat jemand schon jemals eine ToDo-Liste beim Surfen gehabt? Man muss das nehmen was kommt. Jede Welle ist anders. Die Kernkompetenz beim Surfen ist nicht das Surfen sondern das sich anpassen können auf alles, was kommt. Dass man das üben muss, ist klar. Und dass es nicht immer einfach ist, ist mir bewusst. Und dass es Schmerzen verursacht, ja, auch das wird sein.
 Aber übertragen auf jetzt: es gab nie eine bessere Zeit als heute! Und wenn man das Loslassen übt, kann man gleich noch den Perfektionismus mit entsorgen. Der macht nämlich alles kaputt, der fiese Typ! Der macht, dass wir uns schlecht fühlen. Der macht, dass wir uns stressen. Er lässt auch nicht die wunderbaren Zufälle zu. 👇👇

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